Jugendliche und Erwachsene

So pflege ich als Jugendlicher und Erwachsener meine Zähne richtig


 

 

Technik/Tipps

Wie können Jugendliche für schöne und gesunde Zähne sorgen? Die beste Möglichkeit für Jugendliche, sich an einem schönen Lächeln und gesunden Zähnen zu erfreuen, ist die Weiterführung der richtigen Mundpflegegewohnheiten aus ihrer frühen Kindheit. Unabhängig davon, ob eine Zahnspange getragen wird oder eine andere kieferorthopädische Behandlung erfolgt, ist es wichtig die Zähne zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpaste zu putzen, um Plaque zu entfernen. Plaque stellt die Hauptursache für Karies und Zahnfleischerkrankungen dar. Die Zähne täglich mit Zahnseide oder einer Zahnzwischenraumbürste reinigen, um die Plaque zwischen den Zähnen und unterhalb des Zahnfleischsaums zu entfernen. Wird Plaque nicht täglich entfernt, kann sie sich zu Zahnstein verhärten. Den Genuss von zucker- oder säurehaltigen Zwischenmahlzeiten und Getränken einschränken. Regelmäßig zum Zahnarzt zur Kontrolle und zur professionellen Zahnreinigung gehen. Zusätzlich zur Tatsache, dass hierdurch die Zähne und das Zahnfleisch ein Leben lang gesund bleiben können, hat man dadurch auch frischen Atem und ein attraktives Lächeln.

 

Erwachsener

 

Technik/Tipps

Wie pflege ich als Erwachsener meine Zähne am besten? Der Schlüssel zu einem strahlenden, gesunden Lächeln im Erwachsenalter ist die Anwendung der richtigen Mundpflege. Erwachsene können Karies und Zahnfleischerkrankungen bekommen, die sich zu ernsten Problemen entwickeln können. Im Erwachsenenalter ist es deshalb wichtig, die folgenden Handlungen weiterhin auszuführen. Putzen Sie die Zähne zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpaste, um die Plaque zu entfernen, das die Hauptursache für Karies darstellt. Reinigen Sie Ihre Zähne täglich mit Zahnseide oder einer Zahnzwischenraumbürste, um Plaque zwischen Ihren Zähnen und unterhalb des Zahnfleischsaums zu entfernen, bevor sie sich zu Zahnstein verhärtet. Wenn sich bereits Zahnstein gebildet hat, kann dieser nur durch eine professionelle Reinigung in der Zahnarztpraxis entfernt werden. Schränken Sie den Genuss von zuckerhaltigen Zwischenmahlzeiten ein. Je öfter Sie zwischen den Hauptmahlzeiten zusätzlich essen oder trinken, desto häufiger werden Plaquesäuren gebildet, die Ihren Zahnschmelz angreifen. Besuchen Sie regelmäßig Ihren Zahnarzt zur Kontrolle und lassen Sie eine professionellen Reinigung durchführen.

 

Auf welche speziellen Zahnprobleme sollte ein Erwachsener achten?

Selbst bei regelmäßigem Putzen und Reinigen der Zähne mit Zahnseide können Sie als Erwachsener mit bestimmten Zahnproblemen konfrontiert werden. Glücklicherweise kann Ihnen Ihr Zahnarzt dabei helfen, die meisten dieser Probleme erfolgreich zu bewältigen.

Zahnfleischerkrankungen beginnen als Zahnfleischentzündungen, die in ihren Anfangsstadien wieder völlig ausheilen können. Die Symptome einer Zahnfleischentzündung (Gingivitits) sind rotes, geschwollenes Zahnfleisch, das beim Reinigen zum Bluten neigt. Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, gehen Sie zum Zahnarzt, bevor sich ernste Probleme entwickeln. Fortgeschrittene Stadien von Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) können zu Zahnverlust führen. Die Gesundheit Ihres Zahnfleisches kann Ihre gesamte Gesundheit beeinflussen. Neue Studien haben einen möglichen Zusammenhang zwischen Parodontitis (einer Zahnfleischerkrankung) und Allgemeinerkrankungen wie Diabetes, Herzkrankheiten und Frühgeburten aufgezeigt. Um den Ausbruch einer Zahnfleischerkrankung von Beginn an zu verhindern, putzen Sie zweimal täglich die Zähne, verwenden Sie täglich Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten und lassen Sie Ihre Zähne jedes halbe Jahr professionell reinigen.

Karies um bestehende Füllungen (Sekundärkaries genannt) und Karies an den Zahnwurzeln treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Daher sind das Putzen der Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpaste, das tägliche Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten und der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt wichtig.

In zunehmendem Alter kann auch die Empfindlichkeit der Zähne ein wachsendes Problem darstellen. Ihr Zahnfleisch geht natürlicherweise mit dem Alter zurück. Dabei wird der Zahnhals frei gelegt, der nicht durch Zahnschmelz geschützt ist. Freiliegende Zahnhälse sind besonders schmerzanfällig bei kalten oder heißen Lebensmitteln oder Getränken. In schweren Fällen können bereits kalte Luft sowie saure und süße Getränke und Lebensmittel Beschwerden auslösen. Wenn sie eine Überempfindlichkeit feststellen, besuchen Sie Ihren Zahnarzt, der die Überempfindlichkeit (z.B. mit einem Fluoridlack) behandelt oder feststellt ob die Überempfindlichkeit vielleicht auch andere Ursachen, z.B. Karies oder ein Riss im Zahnschmelz hat.

 

Sind Fluoride für Erwachsene sinnvoll?

Zur Vermeidung von Karies ist der Einsatz von Fluoriden unverzichtbar. Dies gilt für alle Altersgruppen. Noch vor zwanzig Jahren gingen Wissenschaftler davon aus, dass Fluorid hauptsächlich bei einer Stärkung der Zahnentwicklung vor deren Durchbruch wirke. Aus diesem Grund waren Kleinkinder die Hauptzielgruppe beim Einsatz von Fluorid. Zwischenzeitlich haben Untersuchungen bewiesen, dass die Hauptwirkung von Fluorid durch die direkte Einwirkung auf dem Zahnschmelz, also nach dem Zahndurchbruch erzielt wird z.B. durch Zahnpasten, Mundspülungen und zahnärztliche Behandlungen mit Fluorid-Lack. Auch die Verwendung von fluoridhaltigem Speisesalz hat in Untersuchungen zu einem zusätzlichen Schutz vor Karies geführt, von dem jeder profitieren kann, der diese Form der Fluoridprophylaxe zusätzlich nutzen möchte.

Mit zunehmendem Alter kommen weitere Risikofaktoren hinzu, die bei der Beurteilung des individuellen Kariesrisikos eine stärkere Rolle spielen. Hierzu gehören: Ohne Speichel sind Sie anfälliger für Karies. Der Grund dafür ist, dass der Speichel eine Neutralisierung der Säuren in Ihrem Mund unterstützt und die Essensteilchen, die Nahrung für kariesverursachende Bakterien sind, wegspült. Speichel enthält ferner viele Bestandteile, einschließlich Fluorid, die Sie dabei unterstützen, Ihre Zähne kariesfrei zu halten. Wenn Sie an einem trockenen Mund leiden, verwenden Sie eine fluoridhaltige Mundspülung, um Ihren Mund feucht zu halten und Ihre Zähne zu schützen. In der Apotheke sind ferner Speichelersatzmittel erhältlich. Viele Personen verwenden diese, um den versiegenden Speichel auszugleichen. Nehmen Sie aber dennoch weiterhin Ihre Medikamente ein. Trinken Sie dafür mehr Wasser, lutschen Sie zuckerfreie Bonbons und verwenden Sie täglich Fluorid.

 

Zurückgezogenes Zahnfleisch und freigelegte Zahnhälse

Egal, ob sich das Zahnfleisch aufgrund einer Parodontitis oder aufgrund normaler altersbedingter Veränderungen zurückgezogen hat, wenn Ihre Zahnhälse freiliegen, erhöht sich das Risiko einer Wurzelkaries. So leiden zum Beispiel mehr als die Hälfte der Erwachsenen über 75 Jahren an Wurzelkaries. Falls Ihr Zahnarzt die Zahnfleischerkrankung behandelt hat, wurde Ihr Zahnfleisch möglicherweise umgeformt und die Zahnwurzeln freigelegt, was ebenfalls zu Kariesbefall führen kann. Um Ihre Zahnwurzeln zu schützen, kann Ihr Zahnarzt diese mit einem fluoridhaltigen Lack oder Gel behandeln und Sie können eine fluoridhaltige Mundspülung oder ein Fluoridgel verwenden, um besser mit Fluorid versorgt zu werden.

 

Vermehrter Einsatz von Füllungen

Wenn Sie zu den Personen gehören, die jährlich oder jedes zweite Jahr eine Füllung benötigen, haben Sie ein erhöhtes Kariesrisiko und das sollte bei Ihrem Zahnarzt abgeklärt werden. Eventuell gibt es Schlupfwinkel für kariesauslösende Bakterien, die beseitigt werden müssen oder die Gesamtzahl der kariesauslössenden Keime muss z.B. mit einer Chlorhexidin-Therapie (Mundspülung/Gel/Lack) verringert werden.

 

Überkronte Zähne

Solange noch natürliche Zähne vorhanden sind besteht ein Kariesrisiko. Besonders der Bereich, an dem die Krone auf den Zahn trifft, ist besonders gefährdet und muss regelmäßig kontrolliert und mit Fluorid vorsorglich gegen Karies behandelt werden.

 

Zahnspangen im Erwachsenenalter

Immer mehr Erwachsene achten auf ein makelloses Aussehen der Zähne und wollen, dass ihre Zähne gerade stehen. Daher tragen nun auch viele Erwachsene kieferorthopädische Apparaturen. Gerade bei festsitzenden Apparaturen (Brackets) wird die Zahnreinigung schwierig. Die Verwendung besonderer Hilfsmittel zur Reinigung, eine regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung sowie fluoridhaltige Mundspülungen und Gelées helfen, die Zähne zu mineralisieren und kariesfrei zu halten.

 

Strahlungstherapien an Kopf und Nacken

Erwachsene, die mit einer Strahlungstherapie an Kopf oder Nacken behandelt werden, sind einem besonders hohen Kariesrisiko ausgesetzt, da die verwendete Strahlung ihre Speicheldrüsen schädigen oder gar zerstören kann. Dies führt zu einem verringerten Speichelfluss und im Extremfall zu absoluter Mundtrockenheit. Da der Speichel dem Zahn wieder die nötigen Mineralien zuführt, die ihm durch die Säureattacken der Plaquebakterien entzogen werden, sind Personen, die an einem trockenen Mund leiden, einem erhöhten Kariesrisiko ausgesetzt. Die Speicheldrüsen erholen sich nach der Behandlung nicht mehr, ein trockener Mund wird also zum Dauerzustand. Patienten, die im Kopf- oder Nackenbereich eine Strahlungsterapie erhalten, sollten daher unbedingt vor, während und nach der Therapie langfristig zahnmedizinisch betreut werden. Dazu gehört auch eine zusätzliche Behandlung mit Fluoridpräparaten.

 

Was ist bei diesen Problemen zu tun?

In jedem Fall sollten alle Erwachsenen eine fluoridhaltige Zahnpaste verwenden. Ebenfalls sind rezeptfreie, fluoridhaltige Mundspülungen erhältlich, die ein- oder zweimal täglich benutzt werden können. Zahnpasten für Erwachsene haben in der Regel einen Fluoridgehalt zwischen 1.000 und 1.500 ppm (Fluorid-Teile auf eine Millionen Pasten-Teile) und Mundspülungen von 250 ppm.

Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach Ihrem persönlichen Kariesrisiko und nach einer individuellen Vorsorgebehandlung. Dazu gehören in der Regel professionelle Zahnreinigungen und Fluoridbehandlungen. In der Regel erfolgt diese Fluoridbehandlung mit einem Fluoridlack, der mit stumpfen Kanülen, Wattestäbchen oder kleinen Pinselchen auf Zahnschmelz oder freiliegende Wurzeln aufgetragen wird, aber auch Gelée oder Fluoridschaum können zum Einsatz kommen. In der Regel werden Sie nach der Behandlung gebeten, für einen Zeitraum von bis zu vier Stunden nur Nahrung zu sich zu nehmen, die nicht gekaut werden muss und für dreißig Minuten auf das Rauchen zu verzichten. Die in der Zahnarztpraxis eingesetzten Präparate haben meist einen höheren Fluoridanteil, abhängig vom Behandlungstyp liegt dieser zwischen 1.000 und 56.000 ppm.

Eine zusätzliche Kariesprophylaxe mit Fluorid kann, nach Rücksprache mit Ihrem Zahnarzt, auch zuhause durchgeführt werden. Die Präparate sind z.T. Apothekenpflichtig oder müssen auf Rezept verordnet werden. Der Fluoridgehalt bei diesen Produkten liegt zwischen 1.000 und 12.500 ppm. Zahn- und Zahnfleischerkrankungen müssen kein Bestandteil des Alterungsprozesses sein. Individuelle Vorsorgemaßnahmen können dafür sorgen, dass Erwachsene bis ins hohe Alter ein gesundes, strahlendes Lachen behalten können.

 

 

 

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