Gesundheit

So halten Sie Ihre Zähne und sich gesund


 

 

Bleiben Sie gesund!

 

Parodontose

Parodontose (Zahnverlust) wird nicht durch verfaulte Zähne verursacht, hiervon können sogar gesunde Zähne betroffen sein. Parodontose entsteht meistens zwischen den Zähnen, dort wo die Reinigung schwierig ist und oft vernachlässigt wird. Die Bakterien vermehren sich und verteilen sich zwischen Zahn und Zahnfleisch, die Haftung der Zahnwurzel wird beschädigt. Mit der Zeit beginnen die Bakterien den Kieferknochen zu zerstören und das Zahnfleisch bildet sich zurück, im fortgeschrittenen Stadium droht ein Verlust des Zahnes.

 

Was tun bei Karies?

Karies wird durch Bakterien verursacht. Diese Bakterien bilden, sobald Sie Kohlenhydrate essen (z.B. Zucker, Brot und Früchte) eine Säure, welche die Zahnoberfläche angreift. Diese Bakterienansiedlung, auch Plaque genannt, ist eine klebrige Schicht aus Bakterien und Speiseresten, die sich an schwer erreichbaren Flächen wie Spalten, Risse, in Zahnzwischenräume oder entlang des Zahnfleisches festsetzt. Wenn die Plaque verkalkt und sich verhärtet, bildet sich Zahnstein und die Bakterien vermehren sich noch besser.

 

Was tun bei Mundgeruch/Halitosis?

Halitosis ist so alt wie die Menschheit selbst. Und doch gehört es noch immer zu den Tabus, über Mundgeruch öffentlich zu sprechen – jeder fühlt sich peinlich berührt, wenn er auf diesen Makel aufmerksam gemacht wird. Und diese Gewissheit führt dazu, dass man auch als Nichtbetroffener seine Mitmenschen keinesfalls auf Mundgeruch ansprechen möchte. Dabei leiden, Schätzungen zufolge, in Europa mindestens 20% der erwachsenen Bevölkerung regelmäßig unter üblem Atem – einige Quellen für Länder anderer westlicher Kontinente sprechen sogar von mehr als 50%! Für den einzelnen bedeutet das Leiden meist eine empfindliche Einschränkung seiner Lebensqualität: Partnerschaften können an Halitosis zerbrechen. Und die berufliche Karriere wird vom Mundgeruch oftmals ebenso beeinträchtigt wie auch das gesellschaftliche Leben.

 

Wie entsteht Mundgeruch?

Mundgeruch (Halitosis) bedeutet schlicht schlechten Atem. Ein Problem, an dem viele Menschen von Zeit zu Zeit leiden. Schätzungsweise leiden 40% der Bevölkerung zeitweise an chronischer Halitosis. Verantwortlich für Mundgeruch sind in etwa 90% aller Fälle bestimmte, im Mund lebende Bakterien. Diese siedeln sich insbesondere auf der Zunge an, und da besonders in deren hinterem Bereich. Typisch sind Bakterien, die VSC (volatile sulfur compounds) als Stoffwechselprodukte haben. Es handelt sich dabei um flüchtige schwefelhaltige Verbindungen, die übel riechen und deren Geruch z. B. an faule Eier erinnert. Sie verursachen den unangenehmen Mundgeruch. Schlechter Atem kann viele Ursachen haben, unter anderem: mangelnde Mundhygiene (falsches Putzen und Nichtverwenden der Zahnseide), Zahnfleischerkrankungen, das Essen bestimmter Lebensmittel wie Zwiebeln oder Knoblauch, Tabak und Alkohol, trockener Mund (verursacht durch bestimmte Medikamente, medizinische Störungen und einen verringerten Speichelfluss während des Schlafens - daher kommt auch der Ausdruck "morgendlicher Mundgeruch"), Allgemeinerkrankungen wie Krebs, Diabetes, Stoffwechselerkrankungen, Infektionen der Atemwege, Störungen der Leber und Niere.

 

Woran erkenne ich, ob ich an Halitosis leide?

Eine Form, zu prüfen, ob Sie Mundgeruch haben, besteht darin, Ihren Mund und Ihre Nase mit Ihrer Hand zu bedecken und auszuatmen und dann an Ihrem Atem zu riechen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine Vertrauensperson zu fragen, ob Sie Mundgeruch haben. Denken Sie daran, dass viele Menschen am Morgen einen schlechten Atem haben. Dies liegt an dem verringerten Speichelfluss während der Nacht, wodurch Speisereste und bakterielle Zersetzungsprodukte nicht genügend abtransportiert werden. Gründliches Zähneputzen und Verwenden von Zahnseide vor dem zu Bett gehen, und Zähneputzen direkt nach dem Aufstehen, sorgt üblicherweise für ein Verschwinden des morgendlichen schlechten Atems.

 

Was kann ich gegen Halitosis machen?

Zusätzlich zu einer Vermeidung von Lebensmitteln, die zu einem schlechten Atem führen, können Sie Folgendes gegen einen schlechten Atem unternehmen: zweimal täglich gründliches Zähneputzen und einmal täglich Reinigen der Zähne mit Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten, um Plaque und Speisereste zu entfernen. Herausnehmbare Prothesen müssen unbedingt jeden Abend herausgenommen und vor dem Wiedereinsetzen am nächsten Morgen gründlich gereinigt werden. Besuchen Sie regelmäßig Ihren Zahnarzt zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung und professionellen Zahnreinigung. Wenn Sie unter dauerhaftem Mundgeruch leiden, der sich nicht durch Zähneputzen und Reinigen der Zähne mit Zahnseide verbessert, besuchen Sie Ihren Zahnarzt, um eine gründliche zahnärztliche Untersuchung durchführen zu lassen, da dies einen Hinweis auf ein ernsteres Problem darstellen kann. Nur ein Zahnarzt kann Ihnen mitteilen, ob eine unzureichende Mundhygiene (Plaque oder Zahnstein), eine Zahnfleischerkrankung, ein chronisch trockener Mund oder vielleicht eine Allgemeinerkrankung die Ursache Ihres schlechten Atems darstellt.

Bonbons und Kaugummis sind zwar beliebte Mittel, um einen frischen Atem zu erzielen – wirkliche Abhilfe bei Halitosis aber schaffen sie nicht. Dabei kannten schon die alten Kulturvölker recht wirkungsvolle Maßnahmen zur Bekämpfung von Mundgeruch. "Es ist dem Inder also genau vorgeschrieben, wie er den Tag zu beginnen hat... Als Zweites folgt sodann das Reinigen der Zähne mit frischen Zahnstöckchen, die von den Zweigen gewisser Bäume genommen werden müssen... Dann wird die Zunge mit einem Zungenschaber (jivanirlekhana) geschabt. Jetzt erst folgt die Reinigung des übrigen Körpers..." – so steht es in einer Schrift aus dem Jahre 1901. Und auch die Chinesen wussten einer Quelle aus dem Jahr 1927 zufolge schon früh Rat: "Daneben gebrauchen Sie den Zungenschaber, einen 10 cm langen und 8 mm breiten Metallstreifen, der als ständiger Begleiter zusammen mit dem Ohrlöffel oft am Knopfloch getragen wird."

Langsam wird der Zungenhygiene und Halitosis-Therapie auch in der westlichen Welt mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Erste Universitäten haben bereits spezielle Sprechstunden zur Beratung von Betroffenen eingerichtet. Auch einzelne Zahnarztpraxen konzentrieren sich bereits auf die Behandlung von Mundgeruchspatienten. Prinzipiell bieten sich zur Bekämpfung der Bakterien im Mundraum chemische oder mechanische Hilfsmittel an, die auch in Kombination angewendet werden können. Mundwasser oder spezielle Zahnpasten mit antibakterieller Tiefenwirkung können ebenfalls die Zahl der Bakterien reduzieren. Trotz der Erkenntnis, dass Halitosis in den meisten Fällen vom bakteriellen Belag der Zunge herrührt, wird die Bedeutung der Zungenhygiene noch immer unterschätzt: Gerade einmal sieben Prozent der Bevölkerung geben an, sich heute schon die Zunge zu reinigen. Dabei sehen Experten darin die zentrale Maßnahme zur Verminderung von Mundgeruch – und darüber hinaus möglicherweise noch einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Gesamtgesundheit!

 

Essstörungen

Bei Bulimie (übermäßiges Essen mit anschließendem selbst herbeigeführtem Erbrechen) und Anorexie (eine krankhafte Angst vor Gewichtszunahme, die auch zu Erbrechen führen kann) handelt es sich um ernste psychische Krankheiten, bei der es durch die direkte und häufige Einwirkung von Magensäure auf die Zähne, zu einem Abbau des Zahnschmelzes kommt. Während ein Zahnarzt den verminderten Zahnschmelz korrigieren kann, ist er nicht in der Lage, die Essstörung zu behandeln. Diese ist möglicherweise lebensgefährlich und erfordert die Behandlung psychologischer Probleme.

 

Rauchen

Auf das Rauchen sollte man am Besten verzichten. Neben den schon bekannten Gesundheitsproblemen kann das Rauchen die Zähne und Zahnstein dunkel verfärben, zu einer Parodontitis führen, bei der sich das Zahnfleisch entzündet, der Kieferknochen aufgelöst wird und die Zähne verloren gehen und natürlich zu einem schlechten Atem führen. In Kombination mit Alkoholmissbrauch erhöht Rauchen das Risiko Mundkrebs zu bekommen um ein Vielfaches. Wer raucht, sollte das seinem Arzt und Zahnarzt mitteilen. Je schneller Mundkrebs diagnostiziert wird, desto größer sind die Heilungs- und Überlebenschancen.

 

Ernährung

Die Ernährung spielt eine Schlüsselrolle für die Gesundheit der Zähne. Zucker und Stärke, die in vielen Zwischenmahlzeiten und Getränken enthalten sind, unterstützen die Vermehrung von Plaque, die den Zahnschmelz zerstört. Schränken Sie die Anzahl der Zwischenmahlzeiten und zuckerhaltigen Getränke ein. Jedes Mal, wenn man isst oder zuckerhaltige Getränke zu sich nimmt, werden die Zähne über mindestens 20 Minuten hinweg durch Säure angegriffen. Eine ausgewogene Ernährung kann einen wesentlichen Beitrag für die Gesundheit der Zähne leisten. Für Zwischenmahlzeiten wählt man am Besten zahnfreundliche Lebensmittel wie Vollkornbrot, Käse, rohes Gemüse, Yoghurt oder Früchte.

 

 

 

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